Selbstheilender Kunststoff

Wie funktioniert das?

US-Forscher haben ein System entwickelt, das mit dem menschlichen Blutsystem zu vergleichen ist: Wird die Haut verletzt, so tritt Blut aus, reagiert in Kombination mit dem Sauerstoff in der Luft und verfestigt sich schließlich. Die chemische Grundlage für den neuen Kunststoff wurde durch Zufall entdeckt und wie schon erwähnt von Forschern weiterentwickelt.

In dem Kunststoff sind zwei chemische Komponenten. Diese befinden sich in sogenannten Adern und laufen parallel zueinander. Wenn nun ein Riss in den Kunststoff kommt, so fließen diese zwei Komponenten zusammen und bilden ein Gel, das ähnlich wie Kleber funktioniert. Bei Raumtemperatur sind Löcher nach spätestens 20 Minuten verschwunden und an der geflickten Stelle sind bis zu 60% der ursprünglichen Belastungsgrenze möglich. Bei großen Löchern im Kunststoff bleibt teilweise zwar eine Narbe. Der Kunststoff heilt jedoch auch, wenn er öfters an der gleichen Stelle kaputt geht.